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Heilfasten bei Bluthochdruck – was sagt die Wissenschaft?

 

Bluthochdruck zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten und erhöht langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Neben einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einem gesunden Lebensstil wird auch therapeutisches Fasten wissenschaftlich untersucht.

Studien zeigen, dass ärztlich begleitetes Heilfasten nach der Buchinger-Methode bei vielen Menschen zu einer Senkung des Blutdrucks beitragen kann. Als mögliche Ursachen gelten unter anderem eine Gewichtsabnahme, eine verbesserte Insulinempfindlichkeit sowie Veränderungen im Stoffwechsel und im Hormonhaushalt. Fasten ersetzt jedoch keine medizinische Behandlung. Wer blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, sollte ausschließlich nach Rücksprache mit seiner Ärztin oder seinem Arzt fasten, da sich der Medikamentenbedarf während des Fastens verändern kann.

 

Im Rahmen meiner Fastenbegleitung unterstütze ich Sie dabei, sicher und bewusst durch die Fastenzeit zu gehen. Bei bestehenden Erkrankungen arbeite ich gerne mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt zusammen.

 

Intervallfasten oder Buchinger-Fasten – was ist der Unterschied?

 

Obwohl beide Methoden den Begriff „Fasten“ tragen, verfolgen sie unterschiedliche Ziele.

Intervallfasten

Beim Intervallfasten wechseln sich Essens- und Fastenphasen innerhalb eines Tages ab. Besonders bekannt sind die 16:8- oder 14:10-Methode. Während der Essenszeiten wird normal gegessen, jedoch möglichst ausgewogen und bewusst. Intervallfasten eignet sich gut als langfristige Ernährungsform und lässt sich leicht in den Alltag integrieren.

Buchinger-Heilfasten

Beim Buchinger-Heilfasten wird über mehrere Tage bewusst auf feste Nahrung verzichtet. Erlaubt sind unter anderem Gemüsebrühe, verdünnte Frucht- oder Gemüsesäfte, Wasser sowie Kräutertees. Im Mittelpunkt stehen nicht nur körperliche Veränderungen, sondern auch mentale Erholung, Achtsamkeit und ein bewusster Neustart.

Welche Methode passt zu Ihnen?

Intervallfasten eignet sich hervorragend für Menschen, die ihre Essgewohnheiten langfristig verändern möchten. Das Buchinger-Heilfasten ist ideal für alle, die ihrem Körper bewusst eine Auszeit gönnen und neue Impulse für ihre Gesundheit setzen möchten.

 

Fasten ab 50 – worauf sollte man achten?

 

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Stoffwechsel. Gerade deshalb entscheiden sich viele Menschen ab 50 bewusst für eine Fastenwoche.

Wichtig ist dabei eine gute Vorbereitung. Bestehende Erkrankungen, Medikamente und individuelle Bedürfnisse sollten vor Beginn berücksichtigt werden.

Besonders empfehlenswert sind:

  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • leichte tägliche Bewegung
  • genügend Erholung
  • professionelle Begleitung
  • ein sorgfältiger Kostaufbau nach dem Fasten

Viele Teilnehmer berichten nach einer Fastenwoche über mehr Energie, besseren Schlaf und ein gesteigertes Wohlbefinden.

 

7 häufige Fehler beim Fasten

 

Fasten ist mehr als der Verzicht auf Nahrung. Damit Ihr Körper optimal profitieren kann, sollten Sie folgende Fehler vermeiden:

1. Zu wenig trinken

Trinken Sie täglich ausreichend Wasser und ungesüßte Kräutertees.

2. Zu wenig Ruhe

Der Körper benötigt Zeit zur Regeneration. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf und Entspannung.

3. Zu viel Sport

Leichte Bewegung ist sinnvoll, intensive Trainingseinheiten sollten während des Fastens jedoch vermieden werden.

4. Schlechter Kostaufbau

Die Tage nach dem Fasten sind entscheidend. Beginnen Sie langsam mit leicht verdaulichen Lebensmitteln.

5. Alleine fasten

Gerade beim ersten Fasten hilft eine professionelle Begleitung dabei, Fragen zu klären und motiviert dranzubleiben.

6. Zu hohe Erwartungen

Fasten ist kein Wundermittel. Es kann den Einstieg in einen gesünderen Lebensstil erleichtern, ersetzt aber keine medizinische Therapie.

7. Nach dem Fasten in alte Gewohnheiten zurückfallen

Nutzen Sie die Fastenzeit als Chance, dauerhaft bewusster zu essen und gesunde Routinen zu entwickeln.

 

Fasten in Wien – was erwartet mich?

 

Viele Menschen wünschen sich eine Fastenbegleitung, ohne dafür in eine Klinik oder in ein Kloster fahren zu müssen.

Bei meiner Fastenbegleitung in Wien fasten Sie in Ihrem gewohnten Umfeld und werden dennoch professionell begleitet.

Je nach Angebot gehören dazu:

  • persönliches Erstgespräch
  • Vorbereitung auf die Fastenzeit
  • tägliche Begleitung und Unterstützung
  • gemeinsame Bewegungseinheiten
  • Erfahrungsaustausch in der Gruppe
  • Tipps für den erfolgreichen Kostaufbau

Die Fastenwoche bietet Ihnen die Möglichkeit, Abstand vom Alltag zu gewinnen, neue Energie zu tanken und Ihr Essverhalten bewusst zu reflektieren.